Reifenservice

Reifenservice

faire Preise schneller Service

Bei der Auswahl der passenden Reifen sind wir gerne behilflich, sollten Sie selbst genaue Vorstellungen haben, erfüllen wir diesen Wunsch sehr gerne. Sollten wir Vorschläge machen dürfen, benötigen wir die Hilfe der Informationen in dem Fahrzeugschein. Sollte dieser gerade nicht zur Hand sein, können wor die richtige Reifengröße auch über unsere Datenbank ermitteln. Offene Fragen beantworten wir auch jederzeit gerne am Telefon oder per E-Mail. Die bestellten Reifen werden in den meisten Fällen in wenigen Tagen bei uns angeliefert, in einigen Fällen können wir die Pneus auch über Nacht beschaffen.

Leistungsstarke Motorradreifen

Wir bieten leistungsstarke Qualitätsreifen von zahlreichen Reifenherstellern an. Das große Sortiment umfasst alle gängigen Markenreifen von Avon, Continental über Dunlop bis zu Metzeler, Michelin, Heidenau oder Pirelli.

Die passenden Motorradreifen für jede Situation

Je nach Einsatzzweck beim Motorradfahren werden verschiedene Reifenprofile benötigt. Die alltägliche Fahrt zur Arbeit oder in die Stadt lässt sich mit Allzweck- bzw. On-Road-Reifen besonders sicher gestalten. Bei Fahrten durch anspruchsvolles Gelände, sollten Reifen mit maximalen Grip, also spezielle Offroad-Reifen verwendet werden. Auf der Rennstrecke hingegen greift man am besten zu einem richtigen Rennreifen mit glattem Profil (Slick-Reifen). Nur so schafft man auf der Rennstrecke noch schnellere Rundenzeiten

Für Interessierte: Reifen Know How

Profilabnutzungsanzeige (TWI-Indikatoren)

In den Hauptprofilrillen befinden sich an einigen Stellen kleine Stege. Diese sogenannten TWI-Indikatoren markieren den Messpunkt zur Ermittlung der Restprofiltiefe. Die Lage der Verschleißindikatoren ist auf der Seitenwand mit den Buchstaben TWI f(Tread-Wear-Indicator) gekennzeichnet. Diese kleinen Stege treffen keinerlei Aussage über die Restprofiltiefe!!!

An diesen Stellen muss der Reifen noch den gesetzlichen Anforderungen bezüglich der Profiltiefe entsprechen. Der Messpunkt ist selbstverständlich rechts oder links dieser, bis zu 1mm hohen Stege, vorzunehmen.

Ab ca. 3mm Restprofil verlieren die Reifen deutlich, in Sachen Wasserverdrängung und Nassbremsverhalten.

DOT

Die DOT-Nummer besagt, dass der Reifen den US-amerikanischen und kanadischen Gesetzen entspricht. Die letzten vier Zahlen in einem Oval geben die Herstellungswoche und das Herstellungsjahr an. Die DOT-Nummer ist auf einer Reifenflanke angegeben.

(0518) = Reifen gebaut 05 Kalenderwoche 2018

Reifenalter

Reifen unterliegen einer Alterung. Durch Hitze, Sonne und Abrollen entweichen nach und nach die Stoffe, die den Reifen „geschmeidig“ oder Nässetauglich machen.

Jedoch bestehen heute, mit Ausnahme von Rennsportreifen, keine Motorradreifen mehr aus Naturkautschuk. Diverse Alterungshemmer und Weichmacher verhindern, daß ein Reifen frühzeitig seine Eigenschaften verliert. Zusätzlich baut ein fachgerecht gelagerter Reifen (dunkel mit wenig Temperaturschwankungen) erst nach vielen Jahren der Lagerung, diese Weichmacher ab.

Diverse Reifenhersteller liefern Reifen, mit einem Alter von bis zu 24 Monaten, als Neureifen an den Handel aus und bestehen darauf, daß es sich dabei um 1A Ware handelt. Wir nehmen im Regelfall von den Herstellern keine Ware an, dessen Produktion länger als 12 Monate zurück liegt.

Jedoch wird es bei Reifen, die im Markt nur eine geringe Nachfrage besitzen, immer dazu kommen, daß auch wir nur Reifen mit einem Alter von mehr als 18 Monaten anbieten können. Dies liegt jedoch nicht in unserer Verantwortung, es liegt schlichtweg daran, dass es Reifentypen gibt, die die Hersteller immer nur in einem 2 Jahresrhytmus produzieren und die dann einfach nicht mit jüngerem Datum zu bekommen sind.

Bevor wir jedoch Reifen mit einem Produktionsdatum >24 Monate versenden, treten wir erst mit Ihnen in Kontakt und klären ab, ob Sie diese Reifen möchten.

Hinweis

Neue Reifen müssen sorgsam eingefahren werden!

Um einen neuen Reifen schadlos aus der Backform zu bekommen, nutzen fast alle Hersteller dazu gewisse Trennmittel. Diese sind dann auch auf dem Neureifen auf der Oberfläche zu finden. Nur Continental, besitzt, bei einigen Reifenmodellen, eine patentierte Technik (TractionSkin) und kann auf diese Trennmittel bei der Produktion verzichten. Produktionsbedingt haben Neureifen somit eine rutschige Oberfläche und die volle Reifenhaftung ist noch nicht gewährleistet.

Daher sind neue Motorradreifen nicht sofort gripfähig und müssen eingefahren werden. Dabei sind die ersten 50 Kilometer die unangenehmsten und es sollten nur mit sehr gemäßigter Geschwindigkeit und geringer Schräglage und Lastwechsel gefahren werden.

Zwar gibt es viele Hobbyschrauber-Weisheiten, wie „Lauffläche mit Schleifpapier anrauen“, oder gar “mit Bremsenreiniger Trennschicht abwischen“ usw…..alles Blödsinn und teilweise sogar schädlich für den Reifen. Fahren Sie den Reifen die ersten 50 km so, als ob Sie das Motorrad bei strömenden Regen und Kälte über einen Alpenpass bewegen. Vermeiden Sie starkes Beschleunigen, steigern Sie die Schräglage nach und nach und bremsen Sie vorsichtig. Nach einer Einfahrzeit von ca. 200 Kilometern, erreicht der Reifen durch Erwärmen und Abkühlen seine endgültige Gefügestruktur. Bei tiefen Außentemperaturen kann sich die Einfahrzeit verlängern.

Vermeiden Sie während der ersten 100 km bei starken Motorrädern (über 100 kW / 136 PS) Fahrten mit sehr hoher Geschwindigkeit. Nichtbeachtung kann im Extremfall zu Laufflächenablösung (Profilausrissen) führen.

Das Sicherheitsrisiko neuer Motorradreifen ist jedermann bekannt und wir legen Ihnen wärmstens ans Herz die Einfahrempfehlungen zu beachten. Kommt es aufgrund unangepasster Fahrweise während der Einfahrzeit zu einem Unfall, so kann das dem Motorradfahrer als grob fahrlässig ausgelegt werden. Dies kann dem Kunden den Kaskoschutz kosten. Eine defensive, vorausschauende Fahrweise wie auf rutschiger Fahrbahn ist daher auf den ersten 200 Kilometern unerlässlich.

Informationen und Tipps für Rennststrecken-Neulinge

Grundsätzlich sollten Tourensportreifen nicht auf der Rennstrecke eingesetzt werden, auch nicht für ein Anfängertraining.
Die Mischungen der Tourensportreifen besitzen zwar ausreichenden Trockengrip, jedoch ist das Temperaturfenster dieser Reifen auch für kalte Tage ausgelegt und somit überhitzen Tourensportreifen extrem schnell und somit steigt die Sturzgefahr!

Sportreifen könnten für die ersten Schritte, im Rahmen eines geführten Instruktortrainings, eingesetzt werden. Jedoch auch hier besteht nach einigen Runden die Gefahr, daß diese Reifen überhitzen können.
Folgende Sportreifen sind bedingt für diese geführten Instruktortrainings geeignet:
Bridgestone S20 Evo, S21
Continental Sport Attack 2 und 3
Metzeler Sportec M7RR
Michelin Power RS
Pirelli Diabo Rosso 3

Folgende Supersportreifen empfehlen wir für die ersten Ausflüge auf die Rennstrecke:
Bridgestone RS10
Continental Race Attack Endurance
Metzeler Racetec RR K3
Michelin Power Cup Evo
Pirelli Diablo Supercorsa SP V2

Slicks sind für Anfänger grundsätzlich ungeeignet.
Die Gefahr einen Slick kaltzufahren ist hoch, somit steigt die Sturzgefahr. Zusätzlch benötigen viele Slicks besondere Fahrwerkseinstellungen. Diese kann man in einem Renntraining nicht rausfahren und vergeudet unnötige Fahrzeit.

Wir raten vom Einsatz von Reifenwärmern, bei den oben genannten Supersportreifen, ab. Die Reifenwärmer arbeiten meistens mit 60 oder 80 Grad und erwärmen die Supersportreifen bereits zu sehr.
Reifenwärmer daher erst bei Rennsportreifen einsetzen (das sind alle Reifen, die es in verschiedenen Mischungsvarianten gibt /soft/medium/hard bzw. SC1/2/3, K1/2)

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